Über mich

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Herzlich willkommen auf meinem Blog. Ich bin Kai, im besten Alter und in NRW – genauer gesagt im beschaulichen Ostwestfalen – zu Hause. Auf dieser Seite hier verrate ich dir ein paar persönliche Dinge über mich. Viel Spaß beim Lesen.

Meine persönliche Geschichte

Ich befasse mich schon seit langem mit den Themen “Abnehmen”, “Diäten”, “Ernährung” und “Sport”. Das liegt nicht etwa daran, dass ich beruflich etwas damit zu tun hätte. Nein – es hat vielmehr damit zu tun, dass ich selbst viele Jahre mit meinem Übergewicht zu kämpfen hatte und immer wieder in die Jojo-Falle getapst bin. Aber der Reihe nach. Ich fange am Besten mal ganz von Vorne an zu erzählen …

Die ersten Jahre

Über mich Bild von Kai aus dem Jahr 2017In meinen ersten 30 Lebensjahren brauchte ich mich mit dem Thema Übergewicht und allen damit zusammenhängenden Umständen nicht beschäftigen. Ich war als Kind sehr schlank, fast schon dünn. Da ich einen sehr sportbegeisterten Vater habe, lebte ich praktisch von Kindesbeinen an ein sehr sportliches Leben. Fußball, Turnen, Judo und viele andere Freizeit-Aktivitäten prägten meinen Alltag. Später dann – so mit 17 Jahren etwa – interessierte ich mich sehr für Bodybuilding und Kraftsport und verbrachte viele Stunden meiner Freizeit in den sogenannten Mucki-Buden. Die Resultate ließen nicht lange auf sich warten. Dicke Oberarme, ein breites Kreuz und stramme Oberschenkel brachten so manchen Zeitgenossen zum Staunen. Das motivierte mich natürlich und ich machte weiter. Mehr oder weniger regelmäßig. Das ich jemals in meinem Leben mal Gewichtsprobleme bekommen könnte konnte ich mir zu diesem Zeitpunkt nicht vorstellen.

Die eigene Familie

Ich würde fast sagen ab meiner Hochzeit ging es dann ganz langsam und schleichend hoch mit meinem Gewicht. Ein Prozess der sich – so im Nachhinein betrachtet – wirklich über mehrere Jahre hinzog. Kilo für Kilo ganz langsam. Ich war inzwischen Familienvater und hatte einen stressigen Job im Vertrieb, der mich manchmal 14 Stunden am Tag beanspruchte. In dieser Phase achtete ich recht wenig auf meinen Körper. Der sollte einfach nur funktionieren. Was er auch tat. Tag ein Tag aus.

Meine erste Diät

Schließlich kam der Tag, an dem ich mit meinem Spiegelbild nicht mehr zufrieden war. Ich fasste den Entschluss, mehr Sport zu treiben und gesünder zu essen. Ich begann regelmäßig zu joggen und ernährte mich bewusster. Süßigkeiten und Butter verbannte ich komplett von meinem Speiseplan. Keine Softdrinks mehr und nur noch selten Alkohol. Das Laufen machte mir so viel Spaß das sich eine regelrechte Sucht entwickelte und ich mein Pensum auf ca. 10 Kilometer pro Lauf-Runde erhöhte. Zusätzlich meldete ich mich wieder in einem Sportstudio an und entdeckte die Gruppen-Fitness für mich. Nach ungefähr 6 Monaten hatte ich mein Normalgewicht wieder erreicht und fühlte mich so fit wie schon lange nicht mehr.

Der erste Jojo

Dieser Zustand hielt leider nicht sehr lange an. Diverse berufliche Veränderungen brachten mich aus meinem gewohnten Rhythmus und ich verfiel wieder in alte Verhaltensmuster. Ungesundes Essen und keinerlei sportliche Aktivitäten ließen mein Gewicht sehr schnell wieder in die Höhe schnellen. Irgendwann zeigte die Waage, die ich in dieser Phase sehr sehr selten benutzte, satte 109 Kilogramm an. Das entsprach bei einer Körpergröße von 1,80m einem BMI von über 30. Erstaunlicher Weise hatte ich zu diesem Zeitpunkt noch keine körperlichen Einschränkungen zu beklagen, die auf das Gewicht zurückzuführen wären.

Das nächste Abnehm-Projekt

Ein Urlaubsvideo öffnete mir schließlich die Augen und ich startete das nächste Abnehm-Projekt. Dieses Mal beschäftigte ich mich intensiver mit dem Thema Ernährung, denn ich wollte unbedingt nachhaltig mein Gewicht in den Griff bekommen. Ich las viel über kohlenhydratreduzierte Ernährungsweisen und probierte es schließlich aus. Ich stellte meine Ernährung entsprechend um und wurde natürlich auch wieder sportlich Aktiv. Den Schwerpunkt legte ich dieses mal allerdings auf schweres Krafttraining. Ich trainierte im Sportstudio nach einem selbst erstellten Trainingsplan und die ersten Resultate ließen nicht lange auf sich warten. Innerhalb von etwa 4 Monaten zeigte die Waage wieder 88 Kilogramm an. Ein sehr gutes Ergebnis, da ich ja durch das Krafttraining ordentlich Muskeln aufgebaut hatte.

Die anabole Diät

Über mich Bild von Kais Rückenmuskulatur aus dem Jahr 2014Ich trainierte fleißig weiter und erweiterte meine Ambitionen. Mit der anabolen Diät wollte ich meine aufgebaute Muskulatur definieren und stellte meine Ernährung entsprechend um. Anabole Diät bedeutet im Prinzip nichts anderes, als die Kohlenhydrate komplett aus dem Ernährungsplan zu streichen und dafür extrem viel Fett zu konsumieren. Meine Mahlzeiten bestanden also nur noch aus Fleisch, Wurst, Käse, Nüsse, Öle und sonstige eiweiß- und fetthaltige Nahrungsmittel. Einmal in der Woche baute ich einen sogenannten Cheat-Day ein, an dem ich dann reichlich Kohlenhydrate verzehrte, meist in Form von Bananen und Haferflocken. Die ungesunden KH vermied ich auch an diesen Tagen weitestgehend. Die Diät funtkionierte super, nach 6 Wochen zeigte die Waage 82 Kilogramm an. Die Muskulatur war sichtbar und selbst das sehr hartnäckige Bauchfett verschwand nach und nach und ließ ein Sixpack sichtbar werden. Erstaunlicherweise hat sich auch mein Bindegewebe hervorragend zurückgebildet. Nach ungefähr 10 Wochen beendete ich dann diese Ernährungsweise und kehrte zu der normalen Low-Carb Variante zurück.

Krankheit und Genesung

Es folgten einige komplizierte Monate, da bei mir eine schwere Krankheit festgestellt wurde. Diese Diagnose hatte nichts mit irgendwelchen Diäten oder Ernährungsweisen zu tun, stellte aber mein komplettes Leben auf den Kopf. Es folgten Operation, Reha und Nachsorgebehandlungen. Es war die bis Dato härteste Phase in meinem Leben, insbesondere psychisch musste einiges kompensiert werden. Der Sport – dem ich so gut es ging treu blieb – half mir sehr, diese Zeit gut durchzustehen. Ich lernte aber auch, wie wichtig ein gesunder, widerstandsfähiger Körper ist, um auch schwere Schicksalsschläge besser bewältigen zu können. Diese Erkenntnis war und ist die vielleicht wichtigste in meinem Leben (bezüglich der Gesundheit). Mittlerweile bin ich wieder völlig gesund.

Intermittierendes Fasten

Der Sport und eine moderate Variante der Low-Car Ernährung sind nun eine fester Bestandteil meines Lebens geworden. Ich verzichte komplett auf Lebensmittel mit einfachen KH (alles was viel Zucker, Fruchtzucker etc. enthält) und Getreide (Brot, Nudeln, Kartoffeln). Zusätzlich dazu habe ich vor einigen Monaten das intermittierende Fasten für mich entdeckt. Was das genau ist erkläre ich an anderer Stelle noch etwas genauer. Beim intermittierenden Fasten wechseln sich mehr oder weniger kurze Fasten-Phasen und Ess-Phasen ab. Ich habe für mich die 16:8 Methode entdeckt, da diese am Besten in meinen sportlichen Alltag passt. 16:8 bedeute nichts anderes, als das ich von 20:00 Uhr bis 12:00 Uhr keine Kalorien zu mir nehme (Wasser, Kaffee oder ungesüßter Tee sind erlaubt). Zwischen 12:00 Uhr und 20:00 Uhr versorge ich meinen Körper mit der Kalorien-Menge, die er braucht. Diese Form des Fasten macht mir unglaublich viel Spaß, denn ich habe dadurch ein völlig neues Körpergefühl entwickelt. Ich lernte dadurch den Unterschied kennen zwischen Appetit und Hunger. Es gibt übrigens noch diverse andere Varianten des intermittierenden Fasten, auf die ich an anderer Stelle detailliert eingehe.

Das war es fürs Erste über mich. Wenn mir noch was wichtiges einfällt, was ich vergessen habe hier aufzuschreiben, werde ich das selbstverständlich nachholen. Vielen Dank für dein Interesse an meiner Geschichte. Ich würde mich freuen, wenn ich dich ein wenig inspirieren konnte und vielleicht interessiert dich jetzt noch die eine oder andere Story hier auf meinem Blog. Vielen Dank.

Namenszeichen von Kai

 
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Ich befasse mich schon seit langem mit den Themen »Abnehmen«, »Diäten«, »Ernährung« und »Sport«. Das liegt nicht etwa daran, dass ich beruflich etwas damit zu tun hätte. Nein - es hat vielmehr damit zu tun, dass ich selbst viele Jahre mit Übergewicht zu kämpfen hatte und immer wieder in die Jojo-Falle getapst bin. Auf diesem Blog gebe ich mein Wissen und meine Erkenntnisse gerne weiter ...

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