Die Low-Carb Ernährung

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Leckeres Steak mit Beilagen in Low-Carb marnier

Wer sich mit Diäten und Diät-Trends beschäftigt, stolpert früher oder später über die Begriffe Low-Carb oder No-Carb. Aber was bedeutet das eigentlich genau und was sind die Vor- und Nachteile?

Ich möchte in diesem Beitrag nicht irgendwelche wissenschaftlichen Studien zitieren oder wiederholen, was bereits in tausenden anderen Blogs zu diesem Thema geschrieben steht. Ich möchte an dieser Stelle lieber meine eigenen Erfahrungen und Erkenntnisse beschreiben.

Was bedeutet Low-Carb?

Low-Carb bedeutet frei übersetzt »Wenig Kohlenhydrate«. Es liegt also auf der Hand, dass es sich um eine Ernährungsform handelt, die die Zufuhr von Carbs deutlich reduziert. In der Praxis bedeutet das zunächst einmal, dass du dich intensiv damit befassen musst, in welchen Lebensmitteln wie viele Kohlenhydrate enthalten sind. Da gibt es enorme Unterschiede, auch was die Qualität der Carbs angeht. Wer zukünftig also ganz bewusst weniger Kohlenhydrate essen möchte, muss einige Lebensmittel von seiner täglichen Speisenkarte streichen, sonst wird es nicht funktionieren. Der Anteil an Kohlenhydraten sollte auf unter 20% der Gesamtkalorien reduziert werden.

Beispiel: Du hast täglich 2000 Kcal zur Verfügung. Maximal 400 Kcal davon dürfen zukünftig noch in Form von Carbs konsumiert werden. Das hört sich zunächst einmal recht unspektakulär an. Aber: 400 Kcal entsprechen umgerechnet 100 Gramm Kohlenhydrate (1 Gramm Kohlenhydrate entspricht ca. 4 Kcal). Wenn du nun bedenkst, dass beispielsweise 1 Apfel schon ca. 18 Gramm Kohlenhydrate enthält, oder eine Scheibe Vollkornbrot 20 Gramm, kannst du dir vorstellen, wo die Reise hingeht.

Nachteile von Low-Carb

Möchtest du dich zukünftig nach einer Low-Carb-Variante ernähren, wirst du einige Lebensmittel konsequent von deinem Speiseplan streichen müssen. Sonst wird es nicht funktionieren. Es gilt, alle Nahrungsmittel die einen hohen Zuckergehalt aufweisen, zu identifizieren und zu streichen. Das bedeutet in der Praxis: Süßigkeiten, Fastfood, Softdrinks, Fruchtsäfte, Brot, Nudeln, Soßen, Getreideprodukte sind im Rahmen einer kohlenhydratreduzierten Diät tabu. Erlaubt sind Fleisch, Fisch, Wurst, Käse, Eier, Öle, Nüsse und einige Obst- und Gemüsesorten.

Vorteile von Low-Carb

Der große Vorteil sind die sehr schnellen Resultate. Vorausgesetzt du hältst dich strikt an deinen neuen Ernährungsplan, wirst du sehr schnell Veränderungen an deinem Körper feststellen. Du wirst Fett verlieren, deine Blutfettwerte und dein Blutdruck werden sich normalisieren und du wirst im Tagesverlauf deutlich weniger Hunger bzw. Appetit verspüren. Das liegt daran, dass der Blutzuckerspiegel wesentlich geringeren Schwankungen ausgesetzt ist. Es wird dir wesentlich leichter fallen, innerhalb deiner errechneten Kalorienbilanz zu bleiben. Und wenn du am Wochenende mal etwas über die Stränge schlägst, weil eine Familienfeier ansteht ist das auch kein Problem. Es sollte aber die Ausnahme bleiben, besonders in der ersten Zeit der Umgewöhnung.

Mein persönliches Fazit

Ich ernähre mich schon seit ca. 3 Jahren Low-Carb und bin nach wie vor begeistert. Ich esse keine Süßigkeiten, trinke täglich sehr viel Wasser und Kaffee oder Tee. Kartoffeln, Nudeln, Brot/Brötchen und viele Obstsorten habe ich konsequent von meinem Ernährungsplan gestrichen. In Kombination mit dem Intermittierenden Fasten und meinem Sportprogramm bin ich mittlerweile mehr als zufrieden und könnte mir nichts anderes mehr vorstellen. Und selbstverständlich gehe ich auch mal feiern und trinke Alkohol oder esse mehr als geplant. Das sind dann die sogenannten Cheatdays, die sich jeder gönnen sollte.

Noch Fragen zu diesem Thema?

Schreib mir über die Kommentare unten.

 
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