Die Varianten des Intermittierenden Fastens

0
120
Mechanische Körperwaage mit Maßband und Apfel

Eckhardt von Hirschhausen hat es berühmt gemacht

Seit Eckhardt von Hirschhausen seinen Erfolg damit in der Öffentlichkeit verkündet hat, ist es in Aller Munde. Das sogenannte Intermittierende Fasten (oder Intervallfasten). Ich persönlich mache es auch schon seit einigen Monaten und stimme dem, was Herr Hirschhausen darüber schreibt, in allen Belangen zu. Allerdings ist Intervallfasten nicht gleich Intervallfasten. Es gibt verschiedene Varianten und Methoden. Welche das sind, möchte ich dir in diesem Artikel kurz erläutern. Zunächst aber sei gesagt, dass alle Varianten eines gemeinsam haben: Sie sind keine Diät, die du mal für ein paar Wochen machst, um dann wieder zu alten Gewohnheiten zurück zu kehren. Das Intervallfasten ist vielmehr ein Ernährungssystem, welches du dauerhaft beibehalten solltest.

Variante 1 » Die 16:8 Methode

Die beliebteste Variante des Intermittierenden Fastens ist die 16:8 Methode. Du fastest täglich 16 Stunden lang und isst innerhalb der verbleibenden 8 Stunden. Diese Variante kannst du sehr flexibel an deinen Alltag anpassen und auch mal die eine oder andere Stunde vor oder zurück schieben. Zu beachten gilt eigentlich nur, dass die Fastenphase 16 Stunden beträgt. Meiner Meinung nach ist es die für Einsteiger beste Variante. Da ca. 7 bis 9 Stunden der Fastenphase geschlafen wird, kommen auch Neulinge gut damit zurecht und können sich an dieses neue Ernährungssystem gewöhnen.

Varianten der 16:8 Methode

Wenn du die »16:8 Methode« schon eine Weile machst und gut damit zurecht kommst, kannst du die Fastenphase gern verlängern. Mach einfach eine »20:4 Methode« daraus. 20 Stunden fasten und 4 Stunden essen. Die extremste Methode innerhalb dieser 24-Stunden-Intervalle ist die »23:1 Methode«. Hier hast du nur eine Stunde pro Tag für die Nahrungsmittel-Aufnahme zur Verfügung. Ich persönlich bin kein Fan davon, da der Körper innerhalb sehr kurzer Zeit sehr viel Nahrung verwerten muss. Wenn du einen empfindlichen Magen hast, rate ich dir von dieser Methode ab.

Variante 2 » Die 5:2 Methode

Die 5:2 Methode ist etwas anspruchsvoller, kann aber ebenfalls sehr gut in den Alltag integriert werden. Bei den Methoden der Variante 1  (»16:8«, »20:4« oder »23:1«) bezogen sich die Intervalle immer auf einen Tag (24 Stunden). Bei dieser Methode beziehen sich die Intervalle auf 7 Tage (1 Woche). »5:2« bedeutet zunächst mal nichts anderes, als dass du innerhalb von 7 Tagen 5 Tage normal isst und 2 Tage fastest. Bitte beachte bei dieser Variante, dass zwischen den beiden Fastentagen mindestens ein Esstag liegt. Eine detaillierte Beschreibung der 5:2-Methode findest du »hier«

Eine Grafik zeigt die Methoden des Intervallfastens

Varianten der 5:2 Methode

Wie auf der Grafik oben zu sehen ist, kannst du aus der 5:2 Methode auch problemlos eine 6:1 Methode oder sogar eine 10:2 Methode machen. Alle Methoden unterscheiden sich eigentlich nur in der Häufigkeit der Intervalle, sprich der Intensität. Diese Flexibilität ist wirklich hervorragend und bietet dir sehr viele Gestaltungsmöglichkeiten. So kannst du das Intervallfasten zu einem festen Bestandteil in deinem Leben machen, ohne das du dich in irgendeiner Weise einschränken müsstest.

Am nächsten Samstag steht eine Geburtstagsfeier an, die deinen 16:8-Rhythmus unterbricht? Kein Problem: Du baust die folgenden Tage etwas um und schiebst eine »5:2« oder »6:1« Woche ein. Du kannst auch generell verschiedene Methoden miteinander kombinieren, wenn du möchtest. Sei experimentierfreudig und lass keine Langeweile aufkommen. Es macht wirklich Spaß und bringt Erfolge.

Selbstverständlich kannst du jede Ernährungsform » sei es Low Carb, Keto oder Vegan « mit dem Intervallfasten kombinieren. Das funktioniert wunderbar und bringt ebenfalls tolle Resultate. Probier es einfach mal aus …

Namenszeichen von Kai

 
find your own balance

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here